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Luftwärmeheizung
Aufnahme der Wärme aus der Luft über ein externes Modul (Wandhalterung oder Standsockel).
Horizontaler Kollektor
Horizontal im Erdreich verlegte Rohre zur Aufnahme von Wärmeenergie aus dem Boden und Weiterleitung dieser Energie zu einer Wärmepumpe. Der Flächenkollektor wird in etwa 80 - 120 cm Tiefe verlegt; dies hängt von der Klimazone ab. Der horizontale Flächenkollektor benötigt, je nach klimatischen Bedingungen, eine Außenfläche von 100 - 150 % der zu beheizenden Wohnfläche.
Vertikaler Kollektor oder Erdwärmesonde
Eine Erdwärmesonde, in der Grund in einem geschlossenen Kreislauf zirkuliert, nimmt die Energie aus tieferem Erdreich (50 - 100 m) auf. Die Bohrtiefe hängt von der gewünschten Leistung ab.
Grundwasserbrunnen
Das Wasser wird aus dem Grundwasser, häufig in einer Tiefe von 10 oder 20 m, aufgenommen; die Temperatur ist dort das ganze Jahr über nahezu konstant (10°C – 12°C) und gewährleistet dadurch einen hohen Wirkungsgrad der Wärmepumpe.
Luftverdampfer
Der Luftverdampfer nimmt die Wärme aus der Außenluft auf und überträgt sie an eine zentrale Heizungsanlage zur Umwandlung in Wärmeenergie.
Leistungskoeffizient COP
Der COP ist die Leistungsziffer d.h. der Wirkungsgrad einer WP. Dies entspricht dem Verhältnis zwischen dem verbrauchten Strom für den Betrieb der Wärmepumpe und der zum Heizen erzeugten Wärmemenge. Bei einem Stromverbrauch des Kompressors von 1 kWh liefert eine Wärmepumpe mit einem COP von 4 eine Wärmemenge von 4 kW.
Kompressor
Bestandteil der Wärmepumpe, in dem das Arbeitsmittel komprimiert wird, was zu einer Anhebung der Temperatur des Mediums führt.
Heizkonvektoren
Heizflächen im Wohnraum, die die Wärme von der WP in den Raum übertragen.
Sole
Wasser, das mit einer Frostschutzflüssigkeit ( Glycol) gemischt ist und in den Erdkollektoren zirkuliert, um die Wärmeenergie aus dem Boden aufzunehmen.
Verdampfer
Wärmetauscher zur Übergabe der Energie aus den Kollektoren auf das Arbeitsmittel.
Arbeitsmittel
Medium in der Wärmepumpe, das durch Änderung des Aggregatzustands (gasförmig, flüssig) die Wärmeübertragung übernimmt. Der Betrieb von thermodynamischen Geräten (Wärmepumpe, Kühlschrank) basiert auf der Fähigkeit der Arbeitsmittel bei niedrigen Temperaturen zu verdampfen und sich bei Raumtemperatur zu verflüssigen.
Erdwärmeheizung
Aufnahme der Wärme, in geringer Tiefe, aus dem Erdreich über eine horizontale Kollektorfläche oder eine vertikale Erdwärmesonde. Die Erdwärme wird ständig durch Sonne, Regen und Wind erneuert.
Fußbodenheizung
Strahlungsheizung in Form von Rohrschlangen im Fussboden, in denen eine Flüssigkeit zirkuliert, die die Wärme an die zu beheizenden Räume abgibt. Eine Fußbodenheizung sorgt für eine gleichmäßige Wärmeverteilung im ganzen Haus. Sie hat zahlreiche Vorteile: Die Wärme verteilt sich gleichmäßig zwischen Boden und Raumdecke, die Luft ist gesünder, weil sie nicht austrocknet, die Böden sind stets warm und in den Zimmern bleibt mehr Platz, weil keine Heizkörper angebracht werden müssen. Bei der Niedertemperatur-Fußbodenheizung bleibt die Bodenfläche lauwarm und wird nicht heiß (ca. 23°C). Das Rohrschlangennetz kann im Sommer, durch Kaltwasser gespeist, auch eine Raumkühlung übernehmen.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe funktioniert wie ein Kühlschrank: Der Kühlschrank entzieht die Wärme aus den Lebensmitteln im Kühlschrankinneren und gibt sie nach außen ab (auf der Kühlschrank Rückseite), um die Lebensmittel lagerfähig zu machen. Die Wärmepumpe hingegen verwendet die Wärme aus der Umwelt (Luft, Wasser oder Erdreich im Garten) erhöht die Temperatur, um die Wärme über einen Heizkreislauf (Fußbodenheizung, Heizkörper) im Haus wieder abzugeben. Sie bietet eine angenehme, gleichmäßige Wärme und lässt sich flexibel und präzise regeln. Die Wärmepumpe nutzt die regenerierbare und wirtschaftliche Umweltenergie: Aus jedem für den Betrieb der Wärmepumpe verbrauchten kWh Strom werden 3-5 kW Nutzwärme für Ihr Haus erzeugt.
Klimatisierung
Es handelt sich hier um ein gemäßigtes absenken der Raumtemperaturen im Haus. Eine reversible Wärmepumpe ist mit einem Umschaltventil ausgestattet, durch das eine Umkehrung der Arbeitsweise im Kältemittelkreislauf erfolgt. Die im Haus befindliche Wärme wird nach außen abgeführt.
Erdwärmesonde
Wärmetauscher in U-Form aus PE-Rohren, die vertikal in eine Bohrung im Boden eingeführt (bis zu 100 m tief) und mit speziellem Zement versiegelt werden. Die Grund in den Sonden nimmt die Wärme aus dem Erdreich auf.
Gebläsekonvektor
Luftheizungs- oder Klimakonvektor, an einen Wasserkreislauf angeschlossen, der über die Wärmepumpe erwärmt oder gekühlt wird. Er filtert die Luft und gibt sie über einen Ventilator in den Raum ab.